Ein Wort

 

Gottesfurcht
„Wenn Du ihn verstehst,
dann ist er nicht Gott.“
(Augustinus)

Warum erträgt er es,
wenn Menschen Kriege führen,
Bomben legen, andere entführen
und umbringen?
Warum räumt er
diesen ganzen „Saustall Welt“ nicht auf?
Er könnte es doch …

Das ewige Warum
schreit sich durch die Geschichte.

„Wenn Du ihn verstehst,
dann ist er nicht Gott.“

Gott sprengt alle unsere, Muster,
Attribute und Bilder.
Er ist der Barmherzige,
ja, aber auch der Allmächtige.
Er ist der Ewig-Treue,
ja, aber auch der Geheimnisvolle.
Er hat sich für uns
in der Krippe erniedrigt und kleingemacht
und doch ist er der,
der Berge versetzen und Felsen erschüttern kann.
Gott ist groß.
Größer als alle unsere Vorstellungen.

In „Josef und seine Brüder“
schreibt Thomas Mann:

„Gott ist nicht das Gute.
Er ist das Ganze.
Und er ist heilig.“

Das FÜNFTE Gebot
Du sollst nicht töten.
Auch nicht Gedanken,
erst recht nicht durch die Tat.
Gott ist Herr über Leben und Tod
Niemand sonst.
Kein Präsident,
kein Staat.
Mord ist barbarisch,
Hinrichtungen nicht weniger,
kaschiert durch angeblich
gerechte Gesetzgebung.
Sie trösten keine Opfer,
verhindern keine neuen.
Sind nur eines:
Rache.
Und die steht keinem Menschen zu.
                              sw
(zu den umstrittenen Indonesischen Todesurteilen)